
"Neue deutsche Welle"
Waveboard/Direktional auseinander zu setzen und möchten in Wellen Surfen. Das macht auch Sinn!
![]() < Typische Kiteboards der ersten Jahre. Diese Boards gehen gut bei wenig Wind eignen sich aber bauartbedingt nicht für das Wavekiten.. |
Legende:
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Style: Generell wird unterschieden zwischen Kitesurfern und den Surfkitern. Dazu käme noch das hier ziemlich unbekannte Wakesurfen, das ebenfalls auf einem Direktional "Strappless" ausgeübt wird. Das Kitesurfen setzt den konstanten dauerhaften Zug des Kites voraus. Surfkiten hingegen geht davon aus, das man den Kite nur als Antriebshilfe benötigt um zur nächsten Welle zu kommen, um diese dann ohne Kitezug wie ein Wellenreiter abzureiten. Wakesurfen ist ein wunderbares Direktional Training und geeignet um auf Flachwasser und kleineren Wellen schon bei wenig Wind tricksen zu können,
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"Wir werden es an der Nord- und Ostsee am meisten mit dem Kitesurfen zu tun haben, weil die Bedingungen bei uns es so vorgeben und es am meisten verbreitet ist." |
Waveboard Shopping: |
> Vor dem Kauf sind ein paar Fragen zu klären. Etwa wie: Soll das neue Board eine reine Schwachwindalternative sein oder mehr als das? Wie gross sind die Wellen, die gefahren werden sollen? Für Schwachwind von 10-15 Knoten kommt ein Wakesurfer 5,6+ oder auch ein breiter Retro Fish in ab 5,6 in Frage. Beide Boardtypen sollten ab der Boardmitte zum Heck eher wenig Rocker besitzen. Auf beiden Boardtypen ist das Halsen vergleichsweise einfach zu lernen, weil diese Boards nicht so kippeln wie ein schmales Board und aufgrund der Finnen Anordnung während des Halsens eher abbremsen. |
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Waveboards für deutsche Wellen Brett Emfehlungen bestimmter Hersteller wird es hier nicht geben. Aber man kann sich einlesen und dann seine Schlüsse ziehen. Das sollte helfen sein eigenes Board zu finden. Bei Wind ab 15 Knoten sollte das Board bei unseren Bedingungen grundsätzlich insgesamt eher etwas breiter sein als es bei herkömmliche Short- oder Funboards üblich ist. Im Heck etwas breitere Shapes mit einem Fish oder Swallow Shape ausgestattet sind durchweg sehr gut bei uns geeignet und lassen sich hervorragend bis zu einer Wellenhöhe von 2 Meter einsetzen. Wann ein Surfboard „ los geht“ und wie eng es dreht hängt maßgeblich von der Rockerlinie und den Rails ab. Ob das Board einen kleinen oder grossen Rocker besitzt kann man leicht erkennen indem man das Board von der Seite anschaut. Ist es im hinteren Bereich nicht Plan, hat es einen Rocker. Der Rocker ist also die Aufbiegung des Boards im Unterwasserschiff. Speziell der hintere Bereich ist beim Kitesurfen interessant. Ein geringer Rocker im Mittel- bis Heckbereich sorgt für gute Angleit- und Durchgleit- Eigenschaften. Boards mit einem ausgeprägten Rocker sind drehfreudiger. Bei den Kannten kann man zwischen Soft- und Hardrails wählen. Ein Soft Rail Kannte ist komplett rund, fährt sich weich und ruhig. Die Hard Rail ( Nach unten gezogene Kannte ) bietet einen besseren Wasserabriß, ist aber auch sensibler, schneidet das Wasser besser und bleibt bei Turns spurtreuer. Hard Rails eignen sich besser für kleinere Wellen, da das Board insgesamt bissiger wird. Ist das Rail über die gesamte Boardlänge dünn und Hard, wird das Board zum Verschneiden neigen, was sich bei höheren, steileren Wellen negativ auswirken wird. Auf die gesunde Mischung beim Rocker und den Rails kommt es also an. Bei dem Finnen Setup wird momentan zwischen dem Truster Setup ( 3 Finnen, eine davon ist die Mittelfinne ) und den Quad System ( 4 Finnen, 2 auf jeder Seite ) unterschieden. Aber auch Boards mit 6 Finnen sind schon auf dem Markt. Finnen bringen grundsätzlich Führung und bestimmen das Drehvermögen mit. |
Alle Angaben dieser Seite beziehen sich auf folgenden Maßangaben. Bei Boards werden die Längene in Foot angegeben. 1 Foot =30,5 cm
75 Kilo Die Wellenbezeichnungen stehen für: Kleine Wellen = bis 1 Meter Mittlere Wellen bis 2 Meter Grosse Wellen ab 2 Meter |
Der Kite für die Welle
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Heckformen
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Finnen
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Finnen für Wave Kiteboards unterscheiden sich bislang kaum zu denen der herkömmlichen Surfboards. |
> Die herkömmlichste Anordung bisher ist die Truster Kombination. Truster sind insgesamt 3 Finnen. Eine mittig und 2 äußere. Die äußeren Finnen werden nach innen angewinkelt verbaut. Je grösser dieser Winkel nach innen gezogen wird (z.B. beim Fish) umso drehfreudiger wird das Board, aber auch umso langsamer. Bei den Kiteboards kommen vermehrt auch Twin Fins (Twinser) zum Einsatz. Twinser sind insgesamt 4 Finnen, davon je 2 Finnen auf jeder Seite, Twinser sind generell drehfreudiger als Truster Finnen für Kiteboards. Die äußeren Finnen ( Trucker Fins )sind meistens asymetrisch. |
Der erste KontaktHat man sich für ein Waveboard entschieden geht es aufs Wasser. Um Waveboard fahren zu lernen bietet sich ein Flachwasser Revier an, mit Wind von 15-20 knoten. Perfekt wäre Flachwasser ohne jeden Kabbel mit ein paar kleineren Wellen brechend auf einer Sandbank, damit man gleich etwas ein Gefühl für Wellen und erste Erfolgserlebnisse bekommt. An der Ostsee bekommt man solche Bedingungen relativ häufig. Die Kitegrösse wird herkömmlich eher eine Nummer kleiner gewählt, als gewohnt. Der Start funktioniert genauso wie bei einem Bidi, nur das das Board gleich von Anfang an etwas flacher gehalten wird. Waveboards werden generell über die Finnen „ planer“ gefahren. Das Körpergewicht geht eher in das Trapez. Die Beine werden angewinkelt gehalten. Eventuelle Schläge werden so ausgeglichen ohne dass es die Fahrt des Boards beeinflusst. Die Knie werden beim Wavekiten mehr belastet. Viele werden mit den ersten Metern wenig Probleme haben. Es sieht zwar alles anfangs noch etwas wackelig aus. Der Bug kommt noch zu weit aus dem Wasser, weil die Gewichtsverteilung noch nicht stimmt. Aber man fährt die ersten Kilometer .......... |
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Hin und zurückDer Richtungswechsel. Es gibt 4 Möglichkeiten auf dem Wasser die Richtung zu wechseln. Reinfallen und das Board umdrehen, in den Switch carven, eine Wende fahren oder die Halse durchführen. In der Welle selbst ist der Switch wichtig, um Wellen erneut zu erreichen und die Halse notwendig um generell in eine gute Position zu kommen. Switchen und Halsen. Diese beiden Techniken sollte man können wenn man Wellen beherrschen und erwischen möchte. |
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Wellen lesen und verstehenNun geht es in die Wellen. Deutsche Wellen sind oft so schnell "da und wieder weg", das man nicht viel Zeit hat eine Welle zu erwischen. Aber die Wellen und der Punkt wo diese Wellen brachen wiederholt sich immer wieder in bestimmten Zeitabständen. Es wird also von nutzen sein sich diese Wellenbilder einzuprägen und dann vorrangig in dieser Zone zu kreuzen, um den richtigen Moment zu erwischen.
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Typische Tage Fast egal wohin man fährt. Oft kommen Wind und die Wellen aus einer Richtung, bzw. man fährt leicht gegen die Wellen raus und kommt schräg mit ihr wieder rein. Es ist besser von Anfang an „Wellenreiten“ in beide Richtungen zu beherrschen, weil schon kleinere Winddreher dazu führen, das Wellen plötzlich von der anderen Seite genommen werden müssen. Das Wellenreiten bei unsortierten Windwellen beschränkt sich allzu oft darauf, eine Welle zu erwischen und meist einen, und hin- und wieder bis zu drei oder vier Turns auf dieser fahren zu können. |
Die Kunst ist es eine Brandung zu verstehen, diese zu erwischen und optimal zu nutzen.< Typisch
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Das Ostsee BoardAnfangs werdet ihr euch damit begnügen die Brandung zu durchfahren. Später wollt ihr sie nehmen wollen! Die Geschwindigkeit in der man gute Wellen erkennt und das Tempo und die Aggressivität in der man diese Wellen nimmt/nehmen kann, entscheiden über den Erfolg in der typisch deutschen Wind -Welle. Noch mehr an der Ostsee als an der Nordsee Ostseewellen sind nochmals schneller und steiler wenn sie die 1 Meter Marke übersteigen.
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Sylt / Dänemark(( Grosse Wellen auf Sylt oder in Dänemark. Will man sich in dieser Brandung bewegen, reicht es theoretisch aus ein Board mit 5,4 länge zu benutzen. Beim Arbeiten einer sehr hohen Welle aber wird diese Boardgrösse den Kiter an die Grenze bringen bzw. diese übersteigen. Der Ritt von ganz oben verlangt Laufruhe und Fläche gegen das einspitzeln. Gefragt sind bei grossen Wellen und echten Wellenritten, Bretter ab 5,6, besser 6,,0 bis 6,6 . Ideal dabei ist ein schmaleres Heck, mit dem es leichter ist die Führung zu behalten. Shortboard Shapes sind gut geeignet.)) |
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........ Wasser die Führung behalten.Der Shape ist auch bei diesen Boards etwas breiter im Heckbereich als bei einem Shortboard. 5,4 bis 5,6 ist eine gute Grösse um Ostses- und deutsche Festland-Nord- und Ostseewellen bis zu 2 Meter Höhe aggressiv nehmen zu können. Sie setzen aber auch höheres Fahrkönnen voraus, weil sie relativ sensibel zu manövrieren sind. Das Rail kann auf der kompletten Boardlänge nach unten hin durchgezogen sein und am Boden des Unterwasserschiffes eine nicht zu starke Kannte bilden.
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Keine Schlaufe
Das Lernen auf einem Board ohne Fussschlaufen ist leichter als es bei einem Board mit Fussschlaufen. Besonders beim Halsen stören die Schlaufen auf dem Board. Fussschlaufen begrenzen die Fussposition auch während der Fahrt unwiderruflich. Beim Strapplesskiten lässt sich diese ständig nach vorne und hinten variieren. Geht man weiter nach hinten, etwa vor/bei einem Wellenritt dreht das Board glatt auf der Stelle. Geht man insgesamt weiter nach vorne, läuft es besser Höhe und läuft stabiler. Dieses Spiel mit dem Board und den Elementen, ..> |
>.... sowie das Freiheitsgefühl ist vielleicht der Hauptgrund, das Kiter manchmal strappless fahren. Diese Freiheit erkauft man sich allerdings damit, dass man nicht mehr wie gewohnt springen kann.
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New Hocker |
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Die Board Leash beim Wavekiten Surfer haben oft eine Leash am Bein und Board, die verhindert dass das Board durch die Wellen weggespült wird und man hinterschwimmen muss. Das passiert beim Kitesurfen mit einem Waveboard auch. Der Kitesurfer aber kommt mit Hilfe des Kites innerhalb kürzester Zeit wieder ans Board. Das Board wird immer dort sein, wo der Wind und die Wellen es hintreiben. Stürzt man in der Brandungszone, liegt das Board automatisch irgendwann am Strand. |
Mit klassischen Surfboards auch Kitesurfen? Es geht schon und das eine Zeitlang sogar sehr gut. Aber in kurzer Zeit wird das Board in einem schlechten Zustand sein und vielleicht sogar brechen. Herkömmliche Surfboards für Wellenreiter sind zu empfindlich gebaut. Besonders der Stand-bereich ist zu weich. Flussschlaufen lassen sich auch nicht ohne handwerkliche Künste befestigen. Zudem sind sie Schlagempfindlich. Stürze aufs Board und Kontakte mit dem Trapezhaken usw. führen zu sofortigen Schäden. Wenn ein klassisches Surfboard angeschafft werden soll, dann nur mit Verstärkungen im Standbereich.
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Alles schön und gut, aber wo gibt es in "D" gute Wellen?
Dort wo das Meer genug Platz und Wassertiefe hat um Wellen aufzubauen und der Wind oberhalb der 15,
besser 20 knoten hat. Meist sind diese Spots auch noch wenig besucht. Der Trend beim Kitesurfen
geht zwar auch in diue Welle, aber viele Kiter wollen doch lieber flaches Wasser (und volle Strände), so
scheint es mir. Die guten Wellenspots sind oftmals wenig besucht und man kann sich so richtig austoben.
An der westlichen Ostsee bei Ostwind noch mehr als an der Nordsee.
Viel Spass beim Wellenreiten! Für Fragen und Anregungen stehe ich gerne zur Verfügung:
info ätt bazzat.com
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Rounded Pintail














