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Wave Magazin
 
 
 
 
 

 


 

 

 

"Neue deutsche Welle"

 
Viele Kitesurfer bekommen irgendwann die Lust sich mit einem
Waveboard/Direktional auseinander zu setzen und möchten in Wellen Surfen.
Das macht auch Sinn!
Mit keinem anderen Sportgerät bekommt man so viele Wellen wie beim Kitesurfen. Nur, das Material was in
Traumwellen funktioniert wird bei uns noch lange nicht funktionieren.
Deutsche Wellen sind anders, als die aus dem Hochglanzprospekt. Es sind oft huppelige Dinger, die erst kurz vor dem
Brechen die klassische Wellenform erreichen und genau so schnell wieder verschwunden sind,, wie sie kamen. Saubere
Wellen mit Sideshore Wind? Davon können wir hier meist nur träumen. Dennoch gibt es auch bei uns ausreichend
Potenzial ein paar gute Wellen zu erwischen und diese mit ein poar Turns abzureiten.
Auf dieser Seite geht es um die deutschen Bedingungen und das passende Material dafür.  
 
2010: Wavekiten hat sich etwas verändert gegenüber 2009. Die Boards werden grösser. diese Veränderung wurde hier einbezogen und die Grössenangaben
dahingehend angepasst.

 

< Typische Kiteboards der ersten Jahre. Diese Boards gehen gut bei wenig Wind eignen sich aber bauartbedingt nicht für das Wavekiten..

Legende:
In den ersten Jahrens des Kitesurfens wurde ausschließlich mit Direktionals gefahren. Ab 2001 wurden diese Boards  fast komplett von den Twintips verdrängt. Etwa ab 2006 entdeckte man diese Boardart erneut. Die ersten neuen Direktionals wurden für das Wellenkiten optimiert und funktionierten ausschließlich bei mehr Wind. Ab 2008 sind Boards auf dem Markt die auch bei schwächeren Wind eine gute Figur abgeben.

 

Style: Generell wird unterschieden zwischen Kitesurfern und den Surfkitern. Dazu käme noch das hier ziemlich unbekannte Wakesurfen, das ebenfalls auf einem Direktional "Strappless" ausgeübt wird. Das Kitesurfen setzt den konstanten dauerhaften Zug des Kites voraus. Surfkiten hingegen geht davon aus, das man den Kite nur als Antriebshilfe benötigt um zur nächsten Welle zu kommen, um diese dann ohne Kitezug wie ein Wellenreiter abzureiten. Wakesurfen ist ein wunderbares Direktional Training und geeignet um auf Flachwasser und kleineren Wellen schon bei wenig Wind tricksen zu können,

"Wir werden es an der Nord- und Ostsee am meisten mit dem Kitesurfen zu tun haben, weil die Bedingungen bei uns es so vorgeben und es am meisten verbreitet ist."

 

 

Waveboard Shopping:

Der Boardmarkt ist auf den ersten Blick ziemlich unübersichtlich. Das richtige Board zu finden ist für einen Wellen-Einsteiger ohne Surf Vorkenntnisse oft reine Glücksache und hängt stark von der Beratung des Verkäufers ab. Waveboards funktonieren nicht überall gleich gut. Viele erfahrene Wavekiter haben mehrere Boards im Gepäck um unterschiedliche Reviere und Bedingungen abdecken zu können. Generell sollte man sich anfangs ein Board auswählen das für seinen Home Wellenspot am besten geeignet ist. Für viele von uns wird das meist besuchte Revier die Nord- und Ostsee sein. An beiden Meeren herrschen meistens unsaubere Wellen und Wind aus gleicher Richtung, was bei der Boardwahl berücksichtigt werden muss. >

 >  Vor dem Kauf sind ein paar Fragen zu klären. Etwa wie: Soll das neue Board eine reine Schwachwindalternative sein oder mehr als das? Wie gross sind die Wellen, die gefahren werden sollen?

Für Schwachwind von 10-15 Knoten kommt ein Wakesurfer 5,6+ oder auch ein breiter Retro Fish in ab 5,6 in Frage. Beide Boardtypen sollten ab der Boardmitte zum Heck eher wenig Rocker besitzen. Auf beiden Boardtypen ist das Halsen vergleichsweise einfach zu lernen, weil diese Boards nicht so kippeln wie ein schmales Board und aufgrund der Finnen Anordnung  während des Halsens eher abbremsen. 

Waveboards für deutsche Wellen

Brett Emfehlungen bestimmter Hersteller wird es hier nicht geben. Aber man kann sich einlesen und dann seine Schlüsse ziehen. Das sollte helfen sein eigenes Board zu finden. Bei Wind ab 15 Knoten sollte das Board  bei unseren Bedingungen grundsätzlich insgesamt eher etwas breiter sein als es bei herkömmliche Short- oder Funboards üblich ist. Im Heck etwas breitere Shapes mit einem Fish oder Swallow Shape ausgestattet sind durchweg sehr gut bei uns geeignet und lassen sich hervorragend bis zu einer Wellenhöhe von 2 Meter einsetzen. 

Wann ein Surfboard „ los geht“ und wie eng es dreht hängt maßgeblich von der Rockerlinie und den Rails ab. Ob das Board einen kleinen oder grossen Rocker besitzt kann man leicht erkennen indem man das Board von der Seite anschaut. Ist es im hinteren Bereich nicht Plan, hat es einen Rocker. Der Rocker ist also die Aufbiegung des Boards im Unterwasserschiff. Speziell der hintere Bereich ist beim Kitesurfen interessant. Ein geringer Rocker im Mittel- bis Heckbereich sorgt für gute Angleit- und Durchgleit- Eigenschaften. Boards mit einem ausgeprägten Rocker sind drehfreudiger. Bei den Kannten kann man zwischen Soft- und Hardrails wählen. Ein Soft Rail Kannte ist komplett rund, fährt sich weich und ruhig. Die Hard Rail ( Nach unten gezogene Kannte ) bietet einen besseren Wasserabriß, ist aber auch sensibler, schneidet das Wasser besser und bleibt bei Turns spurtreuer. Hard Rails eignen sich besser für kleinere Wellen, da das Board insgesamt bissiger wird. Ist das Rail über die gesamte Boardlänge dünn und Hard, wird das Board zum Verschneiden neigen, was sich bei höheren, steileren Wellen negativ auswirken wird. Auf die gesunde Mischung beim Rocker und den Rails kommt es also an.

Bei dem Finnen Setup wird momentan zwischen dem Truster Setup ( 3 Finnen, eine davon ist die Mittelfinne ) und den Quad System ( 4 Finnen, 2 auf jeder Seite ) unterschieden. Aber auch Boards mit 6 Finnen sind schon auf dem Markt. Finnen bringen grundsätzlich Führung und bestimmen das Drehvermögen mit. 

Alle Angaben dieser Seite beziehen sich auf folgenden Maßangaben.

Bei Boards werden die Längene in Foot angegeben.

1 Foot =30,5 cm


  Alle Leistungsdaten und Windangaben sind bezogen auf ein Körpergewicht von circa

75 Kilo

Die Wellenbezeichnungen stehen für:

Kleine Wellen = bis 1 Meter 

Mittlere Wellen bis 2 Meter

Grosse Wellen ab 2 Meter

Der Kite für die Welle

Der eine Kitetyp ist besonders für die Welle geeignet, der andere nicht? An den Wellenspots sieht man alle Kitetypen und man kann sich kein wirkliches Bild davon machen, welcher Kite nun nicht geeignet sein soll und welcher sehr. Generell kann man zum Kitesurfen in der Welle jeden Kite benutzen. Gut ist immer ein wendiger schneller Kite der immer Kontakt zur  Bar behält, auch wenn dieser voll depowert ist, Beim Surfkiten jedoch muss der Kite komplett abschaltbar sein und dabei nicht vom Himmel fallen. Da wir uns hier mehr mit dem Kitesurfen beschäftigen, bleibt es Geschmackssache und hängt vom eigenen Level ab, für welchen Kitetyp man sich entscheidet. Perfekt ist es, wenn der Wind stärker ist als die Geschwindigkeit in der die Wellen laufen. Dann bleibt der Kite auch bei auflandigen Wind am Himmel. Sonst fällt er leicht mal runter. Richtig Spass macht Wavekiten "auflandig" eigentlich erst ab 20 Knoten. 

 

Heckformen

 

Squashtail 

Mittlere Wellen / Ermöglicht eine stabile Lage

und bleibt dennoch loose.

Rounded Pintail

Mittlere bis grosse Wellen und steile Wellen

Squaretail

Kleine bis mittlere Wellen oder bei kleinen

Boards für grosse Wellen

Swallowtail (Fish ähnlich)
Kleine bis mittlere Wellen, mehr Lauffläche..

 

 

Pintail

Mittlere bis grosse steile Wellen

Baby Swallowtail

Grosse Wellen


Thumbtail  

Mittlere  bis grosse Wellen

Wing

Kleine bis mittlere Wellen oder als sehr kleines Board für grosse Welle

Welches Board für welche "D" Bedingungen? 

Leicht- bis Mittelwind und kleine bis mittlere Wellen: Wakesurfer oder Retro Fish in Boardgrössen ab 5,6 

Wind ab 15 Knoten und bis mittlere Wellen: Boards von 5,2 bis 6,0 Fish, Wing, Swallow- + Squaretail Shapes

Wind ab 15 Knoten und mittlere bis grosse Wellen: Boards von 5,6 - 6,6 Spuashtail, Thumtail, Squaretail Shapes 

Wind ab 15 Knoten und grosse Wellen: Boards ab 6,0, Pintail, Short, Fun, Gun Shapes

Surfkiter nehmen immer mindestens 0,5 Fuss grösser als es Kitesurfertun

1         2          3             4              5           6               7 

4 + 7*  / Jede Grösse = Wenig Wind und kleinere Wellen. Leicht zu fahren, Strapless gut.

1+3+6*  / Grösse 5.2 bis 5.8 = Wind ab 15 Knoten, Ideal für Ost- Nordsee bei mittleren Wellen.  Anspruchsvolleres Fahrverhalten. In Grössen ab 5,6 leichter zu fahren.

2+5+6* / Grösse 5.6 bis 6.2 = mittlere und große Wellen, Nord- und Ostsee.

* Abhängig vom Finnensetup, Rail, Rocker.

Finnen

Finnen für Wave Kiteboards unterscheiden sich bislang kaum zu denen der herkömmlichen Surfboards.

> Die herkömmlichste Anordung bisher ist die Truster Kombination. Truster sind insgesamt 3 Finnen. Eine mittig und 2 äußere.  Die äußeren Finnen werden nach innen angewinkelt verbaut. Je grösser dieser Winkel nach innen gezogen wird (z.B. beim Fish) umso drehfreudiger wird das Board, aber auch umso langsamer. Bei den Kiteboards kommen vermehrt auch Twin Fins (Twinser) zum Einsatz. Twinser sind insgesamt 4 Finnen, davon je 2 Finnen auf jeder Seite, Twinser sind generell drehfreudiger als Truster Finnen für Kiteboards. Die äußeren Finnen ( Trucker Fins )sind meistens asymetrisch.

 

Der erste Kontakt 

Hat man sich für ein Waveboard entschieden geht es aufs Wasser. Um Waveboard fahren zu lernen bietet sich ein Flachwasser Revier an, mit Wind von 15-20 knoten. Perfekt wäre Flachwasser ohne jeden Kabbel mit ein paar kleineren Wellen brechend auf einer Sandbank, damit man gleich etwas ein Gefühl für Wellen und erste Erfolgserlebnisse bekommt. An der Ostsee bekommt man solche Bedingungen relativ häufig. Die Kitegrösse wird herkömmlich eher eine Nummer kleiner gewählt, als gewohnt. Der Start funktioniert genauso wie bei einem Bidi, nur das das Board gleich von Anfang an etwas flacher gehalten wird. Waveboards werden generell über die Finnen „ planer“ gefahren. Das Körpergewicht geht eher in das Trapez. Die Beine werden angewinkelt gehalten. Eventuelle Schläge werden so ausgeglichen ohne dass es die Fahrt des Boards beeinflusst. Die Knie werden beim Wavekiten mehr belastet.  Viele werden mit den ersten Metern wenig Probleme haben. Es sieht zwar alles anfangs noch etwas wackelig aus. Der Bug kommt noch zu weit aus dem Wasser, weil die Gewichtsverteilung noch nicht stimmt. Aber man fährt die ersten Kilometer ..........

Hin und zurück 

Der Richtungswechsel. Es gibt 4 Möglichkeiten auf dem Wasser die Richtung zu wechseln. Reinfallen und das Board umdrehen, in den Switch carven, eine Wende fahren oder die Halse durchführen. In der Welle selbst ist der Switch wichtig, um Wellen erneut zu erreichen und die Halse notwendig um generell in eine gute Position zu kommen. Switchen und Halsen. Diese beiden Techniken sollte man können wenn man Wellen beherrschen und erwischen möchte.
Der Richtungswechsel: Je nach Talent und Vorkenntnisse muss damit gerechnet werden, das man 3 Stunden braucht um das Board sicher zu fahren. Weitere 3 Stunden werden gebraucht  bis die ersten Halsen wackelig sitzen und weitere 3 Stunden bis die ersten Halsen so durchgehen, dass man es eine Halse nennen kann. Es vergehen also ungefähr 3 Trainingstage bis man mit einem Waveboard soweit gut umgehen kann, das es für ein Wellenrevier reicht. Versucht die Bar des Kites so einzustellen, das ihr höhere Halte und Steuerkräfte habt. Das erleichtert das Halsen anfangs sehr. 

 

Wellen lesen und verstehen

Nun geht es in die Wellen. Deutsche Wellen sind oft so schnell "da und wieder weg", das man nicht viel Zeit hat eine Welle zu erwischen. Aber die Wellen und der Punkt wo diese Wellen brachen wiederholt sich immer wieder in bestimmten Zeitabständen. Es wird also von nutzen sein sich diese Wellenbilder einzuprägen und dann vorrangig in dieser Zone zu kreuzen, um den richtigen Moment zu erwischen.

 

 

Typische Tage

Fast egal wohin man fährt. Oft kommen Wind und die Wellen aus einer Richtung, bzw. man fährt leicht gegen die Wellen raus und kommt schräg mit ihr wieder rein. Es ist besser von Anfang an „Wellenreiten“ in beide Richtungen zu beherrschen, weil schon kleinere Winddreher dazu führen, das Wellen plötzlich von der anderen Seite genommen werden müssen. Das Wellenreiten bei unsortierten Windwellen beschränkt sich allzu oft darauf, eine Welle zu erwischen und meist einen, und hin- und wieder bis zu drei oder vier Turns auf dieser fahren zu können.

Die Kunst ist es eine Brandung zu verstehen, diese zu erwischen und optimal zu nutzen.

< Typisch

Die typische Nordseewelle. Wellen und Wind komplett auflandig

Das Ostsee Board 

Anfangs werdet ihr euch damit begnügen die Brandung zu durchfahren. Später wollt ihr sie nehmen wollen! Die Geschwindigkeit in der man  gute Wellen erkennt und das Tempo und die Aggressivität in der man diese Wellen nimmt/nehmen kann, entscheiden über den Erfolg in der typisch deutschen Wind -Welle. Noch mehr an der Ostsee als an der Nordsee Ostseewellen sind nochmals schneller und steiler wenn sie die 1 Meter Marke übersteigen.

Wieder stellt sich die Frage nach dem dafür geeigneten Board. Gefragt bei Windwellen kleinerer bis mittlerer Grösse sind kleinere, schnelle, wendige und damit auch sensible Boards. Ausgestattet mit einen starken Führung durch 4 (Twinser) oder 6 aussen befestigte Finnen, die einen nah an die Welle (nach Luv) heranführen, jede Fussbewegung sofort als Steuerbefehl umsetzen und bei unsauberem .......>

 

Sylt / Dänemark

(( Grosse Wellen auf Sylt oder in Dänemark. Will man sich in dieser Brandung bewegen, reicht es theoretisch aus ein Board mit 5,4 länge zu benutzen. Beim Arbeiten einer sehr hohen Welle aber wird diese Boardgrösse den Kiter an die Grenze bringen bzw. diese übersteigen. Der Ritt von ganz oben verlangt Laufruhe und Fläche gegen das einspitzeln. Gefragt sind bei grossen Wellen und echten Wellenritten, Bretter ab 5,6, besser 6,,0 bis 6,6 . Ideal dabei ist ein schmaleres Heck, mit dem es leichter ist die Führung zu behalten. Shortboard Shapes sind gut geeignet.))

 Dänische Wellen, in Deutschland nur selten zu bekommen

........ Wasser die Führung behalten.

Der Shape ist auch bei diesen Boards etwas breiter im Heckbereich als bei einem Shortboard. 5,4 bis 5,6 ist eine gute Grösse um Ostses- und deutsche Festland-Nord- und Ostseewellen bis zu 2 Meter Höhe aggressiv nehmen zu können. Sie setzen aber auch höheres Fahrkönnen voraus, weil sie relativ sensibel zu manövrieren sind. Das Rail kann auf der kompletten Boardlänge nach unten hin durchgezogen sein und am Boden des Unterwasserschiffes eine nicht zu starke Kannte bilden.

 

Quad Finnensystem, 2 Stück auf jeder Seite

 

 

 

Keine Schlaufe


Das Lernen auf einem Board ohne Fussschlaufen ist leichter als es bei einem Board mit Fussschlaufen. Besonders beim Halsen  stören die Schlaufen auf dem Board. Fussschlaufen begrenzen die Fussposition auch während der Fahrt unwiderruflich. Beim Strapplesskiten lässt sich diese ständig nach vorne und hinten variieren. Geht man weiter nach hinten, etwa vor/bei einem Wellenritt dreht das Board glatt auf der Stelle. Geht man insgesamt weiter nach vorne, läuft es besser Höhe und läuft stabiler. Dieses Spiel mit dem Board und den Elementen, ..>

>.... sowie das Freiheitsgefühl ist vielleicht der Hauptgrund, das Kiter manchmal strappless fahren. Diese Freiheit erkauft man sich allerdings damit, dass man nicht mehr wie gewohnt springen kann.

 

Eine Schlaufe
Kitesurfen nur mit einer vorderen Schlaufe. Die hintere Schlaufe wird abmontiert.
Durch diese Maßnahme behält man einen festen Stand auf dem Board und kann doch variabel die Fussstellung hinten verändern. Eine gute Lösung, wenn man strappless noch nicht ganz so sicher ist und unruhiges Wasser oder hohes Weisswasser
bewältigen möchte. Etwas problematisch ist es, bei Kontrollverlust. Ein Fuss ist immer in der Schlaufe und es kann zu Verletzungen kommen, wenn man nicht rechtzeitig aus Schlaufe rauskommt. Besser finde ich Hocker Pads .Die geben den nötigen Halt ohne dem genannten Risiko ausgesetzt zu sein.

 


 

New Hocker

Das Grüne Board mit Ski Hooks / Hocker Pads. Die beiden Boards sind eine

gute Kombi für alle Wellenbedingungen oberhalb 1 Meter Wellenhöhe.

Das kleine grüne für normale Wvebedingungen, wie wir sie hier an

unseren Meeren finden und das weisse, grössee Board  für hohe

Wellen oberhalb 2 Meter. 


Ski Hooks oder auch Hocker Pads geben strapples mehr Halt auf dem Board etwa wenn eine hohe Welle oder hohes Weisswasser überquert werden soll.  Der Fuss lehnt/klemmt sich an die Kannte. So bekommt der Fuss halt. Mit Ski Hooks / Hocker Pads sind kleinere unstrapped Sprünge möglich und helfen dabei diese Kunst zu erlernen. Ski Hoods / Hocker Pads werden dort befestigt wo sonst die Fussschlaufen befestigt werden. Ein idealer Kompromiss um Stappless zu fahren und dennoch etwas Halt zu bekommen.

Die Board Leash beim Wavekiten Surfer haben oft eine Leash am Bein und Board, die verhindert dass das Board durch die Wellen weggespült wird und man hinterschwimmen muss. Das passiert beim Kitesurfen mit einem Waveboard auch. Der Kitesurfer aber kommt mit Hilfe des Kites innerhalb kürzester Zeit wieder ans Board. Das Board wird immer dort sein, wo der Wind und die Wellen es hintreiben. Stürzt man in der Brandungszone, liegt das Board automatisch irgendwann am Strand.

 

Mit klassischen Surfboards auch Kitesurfen? Es geht schon und das eine Zeitlang sogar sehr gut. Aber in kurzer Zeit wird das Board in einem schlechten Zustand sein und vielleicht sogar brechen. Herkömmliche Surfboards für Wellenreiter sind zu empfindlich gebaut. Besonders der Stand-bereich ist zu weich. Flussschlaufen lassen sich auch nicht ohne handwerkliche Künste befestigen. Zudem sind sie Schlagempfindlich. Stürze aufs Board und Kontakte mit dem Trapezhaken usw. führen zu sofortigen Schäden. Wenn ein klassisches Surfboard angeschafft werden soll, dann nur mit Verstärkungen im Standbereich.

 

Sex Wachs und Gummimatten

Je nach Geschmack und besonders beim Strappless Kiten benötigt man, um auf dem Board einen sicheren Stand zu bekommen, einen griffigen Halt. Entweder man nimmt eine struckturierte Matte (auch Veratraktion genannt ) aus Kunststoff, die man im Fachhandel erhält oder man wachst sein Board ein. Das bekannteste Wachs ist Sex Wachs. Dieses Wachs wird für unterschiedliche Temperaturbereiche ausgeliefert. Die Farbe des Labels gibt Auskunft, welches Wachs für welche Tempüeratur geeignet ist.

"Grün" für Wassertemperaturen unter 10Grad Celsius, unter 14 Grad "Orange" unter 19-26Grad "Rot" und über 25 Grad " blau"


Alles schön und gut, aber wo gibt es in "D" gute Wellen?

Dort wo das Meer genug Platz und Wassertiefe hat um Wellen aufzubauen und der Wind oberhalb der 15,

besser 20 knoten hat. Meist sind diese Spots auch noch wenig besucht. Der Trend beim Kitesurfen

geht zwar auch in diue Welle, aber viele Kiter wollen doch lieber flaches Wasser (und volle Strände), so

scheint es mir. Die guten Wellenspots sind oftmals wenig besucht und man kann sich so richtig austoben.

An der westlichen Ostsee bei Ostwind noch mehr als an der Nordsee.

Viel Spass beim Wellenreiten! Für Fragen und Anregungen stehe ich gerne zur Verfügung:

info ätt bazzat.com

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